Die Informations- und Diskussionsplattform zur neuen JVA in Rottweil am Esch


Alle Kommentare auf einen Blick

  • From Kurt Schmid Tierstein1/3 78661 Dietingen on Meinungen

    Ich bin der Meinung,dass das Esch der schlechteste Standort für ein Gefängnis ist.
    In diesem Gebiet bauen zu wollen,wäre ein riesiger Umweltfrevel.
    Sind denn Rotmilane,Uhu,Fledermäuse und andere seltene Tierarten,die in diesem Gebiet leben,plötzlich nichts mehr wert? Von einem Forstwirt habe ich erfahren,dass sogar schon der Luchs hier im Neckartal gesichtet wurde.
    Soll hier eine noch intakte Natur mal wieder der Profitgier geopfert werden.
    Selbst auf uns Bewohner vom Tierstein,ca 300 m Luftlinie entfernt,wird keine Rücksicht genommen.Sind wir auch nichts wert?
    Auch finde ich es eine Frechheit,und ein Schlag ins Gesicht aller Landwirte,von 12 Hektar wertlosem Acker zu reden,der hier überbaut werden soll.
    Mit dem Landverbrauch kann es doch so nicht weitergehen.Sollen sich denn unsere Nachkommen nur noch mit Gennahrungsmitteln aus dem Ausland ernähren?

  • From Dr. Peter Schellenberg on Schwabo: Minister zur JVA: "Es gibt keine Vorfestlegung"

    Minister Stickelberger äußert sich zur Notwendigkeit einer heimatnahen Unterbringung von Strafgefangenen, da dies eine wichtige Voraussetzung für die Resozialisierung darstellt. Deshalb hat das Land den Standortsuchlauf für die JVA auf das Suchdreieck im Raum Rottweil begrenzt. Nun nennt Minister Stickelberger vollzugsferne Kriterien, wie Konversionsfläche oder strukturpolitische Faktoren, um auf Kosten optimaler Strafvollzugsbedingungen mit dem möglichen Standort in der aufgelassenen Kaserne in Meßstetten weit aus dem selbst vorgegebenen Suchdreieck herauszugehen.

    Liegt es nicht in unserer gesellschaftlichen Verantwortung den Strafgefangenen eben opitmale Vollzugsbedingungen für ihre Resozialsisierung zur Verfügung zu stellen, ohne Abstriche? Eine zivile Gesellschaft ist nur so gut, wie sie mit ihren Strafgefangenen umgeht. Es sollten daher im Sinne eines humanen und erfolgreichen Strafvollzugs keine Kompromisse eingegangen werden. Der jetzt vom Land auf der Gemarkung Rottweil priorisierte Standort Rottweil-Esch gewährleistet optimale Vollzugsbedingungen für die Strafgefangenen.

    • From Dr. Peter Schellenberg on Schwabo: Minister zur JVA: "Es gibt keine Vorfestlegung"

      Zwischenzeitlich ist bekannt, dass es sich bei der Konversionsfläche in Meßstetten nicht um eine militärisch genutzte Brache mit verbrauchtem und verschmutztem Boden, sondern eben auch um eine nicht versiegelte landwirtschaftlich genutzte Fläche handelt. Übrig bleibt das nicht mess- und vergleichbare strukturpolitische Argument, dem die entscheidend wichtigen Vorteile aus dem Strafvollzug und der Resozialisierung der Strafgefangenen gegenüber stehen.

    • From Ewald Maier on Schwabo: Minister zur JVA: "Es gibt keine Vorfestlegung"

      Sehr geehrter Herr Dr. Schellenberg,

      in unserer gesellschaftlichen Verantwortung liegen neben dem Strafvollzug eben auch noch andere Werte mit zumindest gleicher Relevanz, an denen eine ” zivile Gesellschaft ” gemessen werden kann.

  • From Simone Müller on Grusswort

    Guten Tag, ich bin in Rottweil geboren und hier aufgewachsen und sehr enttäuscht wie sich die Behörde und der Gemeinderat das Recht herausnehmen können für die Bürger die richtige Entscheidung treffen zu können. Die Rottweiler Bürger sind alle intelegent genug die richtige Entscheidung treffen zu können. Sie denken an die Kindergärten und Schulen- denken sie auch an die Kinder in der Freizeit. Diese wollen in das Naherholungsgebiet gelangen ohne Angst auf den Weg hin und zurück zur Neckarburg. Diese alte Stadt wird zerstört. Fördern sie doch lieber die einheimische Industrie und nicht das abwandern.
    Mit freundlichem Gruß Simone Müller

    • From Annette Sigel, Zimmern on Grusswort

      Hallo Simone!

      Ich bin ebenfalls gebürtig aus Rottweil und sehe dies genauso. Warum hat unsere Obrigkeit so viel Angst vor der Meinung – nicht nur der Rottweiler sondern auch der Anrainer, Villingendorf und Dietingen? Wahrscheinlich ist das schon gemachte Sache – vielleicht wartet man auch nur ab bis wir Bürger müde werden uns zu wehren. Ich kann nicht verstehen, weshalb hier diese schöne Landschaft kaputt gemacht werden soll, wenn es wirklich gute Alternativen gibt. Schön, wenn man dann vom Turm aus die hübsche Landschaft bewundern kann

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