Die Informations- und Diskussionsplattform zur neuen JVA in Rottweil am Esch


Vorteile für Rottweils Bürger:

Stärkung des Justiz- und Polizeistandortes

icon-01Wer sicher leben will, weiß gern Polizei und Gerichte in seiner Nähe. Als Standort der Kriminalpolizeidirektion, des Amts- und Landgerichts sowie der Staatsanwaltschaft, aber eben auch der Justizvollzugsanstalt ist Rottweil ein verlässlicher Garant für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger im ländlichen Raum. In Rottweil funktioniert das Zusammenspiel von Ermittlung, Rechtsprechung und Strafvollzug – auch und gerade wegen der kurzen Wege zwischen den Einrichtungen. Das soll auch in Zukunft so bleiben. Der Neubau der JVA auf der eigenen Gemarkung stärkt den Justiz- und Polizeistandort Rottweil als Ganzes und trägt so langfristig dazu bei, dass wir keine Abwanderung der Gerichte oder der Polizei befürchten müssen.

Rund 200 krisensichere Arbeitsplätze

icon-02Das Verhältnis der Gefangenenzahl zur Anzahl der Bediensteten liegt bei der geplanten Größe der Anstalt in etwa bei zwei zu eins, so dass man bei einer Aufnahmekapazität von 400 Gefangenen von rund 200 Arbeitsplätzen ausgehen kann. Dies bedeutete einerseits zusätzliche Beschäftigungsmöglichkeiten für Rottweiler Bürgerinnen und Bürger und andererseits eine mögliche Zuwanderung durch Beamte, die aus den zu schließenden Altanstalten nach Rottweil versetzt werden. Letzteres kann wiederum dem demographischen Wandel entgegenwirken.

Rund 300.000 Euro an Mehreinnahmen für die Stadt Rottweil

icon-03Beim Bau einer neuen JVA würde die Stadt Rottweil höhere Zuweisungen durch das Land erhalten, da die Zahl der Inhaftierten auf die Einwohnerzahl angerechnet wird. Die Summe muss dann zwar mit höheren Zahlungen wie zum Beispiel für die Kreisumlage und den Finanzausgleich verrechnet werden. Unterm Strich bleiben der Stadt bei 400 Haftplätzen aber im Durchschnitt rund 300.000 Euro pro Jahr. Zur Einordnung: Rottweil fehlt jährlich bis zu einer Million Euro, um den laufenden Betrieb seiner Schulen, Kindergärten und weiterer öffentlicher Einrichtungen ohne Griff in die Rücklagen zu finanzieren. Allein die Ansiedlung der JVA könnte dieses Defizit deutlich verringern!

Aufwertung des Neckartals als Naherholungsgebiet

icon-04Bei einer Ansiedlung der JVA im Gewann „Esch“ wollen wir zugleich das Neckartal als Naherholungsgebiet aufwerten und unter Wahrung seiner hohen ökologischen Qualität im Sinne des sanften Tourismus erschließen. Kern dieses Gesamtkonzepts ist der Lückenschluss des Neckartalradwegs am Fluss zwischen der historischen Innenstadt und dem Naturschutzgebiet Neckarburg: Die neue Verbindung bietet ein völlig neues Erlebnis für Wanderer und Radfahrer und kommt Einheimischen wie Touristen zugute.

Ansprechende und landschaftsverträgliche Architektur

icon-05Sollten Sie sich für eine JVA am „Esch“ entscheiden, wird ein Architektenwettbewerb ausgelobt. Das hat uns Justizminister Rainer Stickelberger bereits fest zugesagt. Das bedeutet: Rottweil bekommt eine maßgeschneiderte Architektur, die auf das „Esch“ passt, in die Landschaft eingebettet ist und die den Ansprüchen an einen modernen Strafvollzug gerecht wird. Die Stadt Rottweil wird darüber im Rahmen der Bauleitplanung wachen und allen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit bieten, sich über weitere Elemente der Beteiligung wie Bürgerversammlungen, Workshops und Anhörungen einzubringen.

Neue städtebauliche Perspektiven für die Innenstadt

icon-06Das alte Gefängnis am Nägelesgraben wird vom Land nicht mehr benötigt. Das Gefängnis steht unter Denkmalschutz, denkbar wäre daher ein Nutzung als Museum oder Gastronomiebetrieb, vielleicht sogar als Hotel mit besonderem Ambiente. Städtebaulich bietet sich uns hier also die reizvolle Chance, die historische Innenstadt zwischen Münster und Nägelesgraben weiterzuentwickeln und neu zu denken!

Vorteile für den Strafvollzug

Zentrale Lage für alle vier zu versorgenden Landgerichtsbezirke

Das verfassungsmäßig verbriefte Recht auf eine heimatnahe Unterbringung der Häftlinge ist in Rottweil gewährleistet, weil Rottweil zentral im Zuständigkeitsbereich der neuen JVA mit den Landgerichtsbezirken Hechingen, Rottweil, Konstanz und Waldshut-Tiengen liegt. Der Besuchsverkehr, aber auch der Transport der Häftlinge zu Gerichtsterminen oder Dienstfahrten z.B. der Kripo zur Vernehmung in die JVA fällt in Rottweil so kurz wie möglich aus. Ein funktionierender Besuchsverkehr ist für die Resozialisierung der Häftlinge ein wichtiger Faktor. Die gute Erreichbarkeit für andere Behörden erleichtert die Zusammenarbeit und ist Basis für eine erfolgreiche Arbeit von Gerichten, Polizei und Staatsanwaltschaft.

Weiterbeschäftigung der Mitarbeiter und Sozialverträglichkeit

Durch Rottweils zentrale Lage ist auch eine sozialverträgliche Weiterbeschäftigung von bisherigen Mitarbeitern  in den meisten Fällen gewährleistet. Darüber hinaus ist Rottweil mit seinem vielfältigen Angebot als Bildungs- und Kulturstadt mit vielen Freizeitmöglichkeiten sicherlich auch ein attraktives Umfeld, um sich hier anzusiedeln und bietet dieser Landeseinrichtung darüber hinaus ein gutes Entwicklungspotential, um in der Zukunft auch neue Mitarbeiter für sich zu gewinnen.

Weitere Informationen zu den Standortvorteilen für den Strafvollzug

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