Die Informations- und Diskussionsplattform zur neuen JVA in Rottweil am Esch


Alle Kommentare auf einen Blick

  • From Kajetan Spreter on Grusswort

    JA zur JVA und damit JA zur langfristigen Sicherung des Justizstandortes Rottweil.

    • From Kurt Schmid Tierstein1/3 78661 Dietingen on Grusswort

      Hallo Herr Spreter!
      Glauben Sie ja nicht,dass der Justitzstandort gesichert ist,wenn die JVA mal in Rottweil ist.
      Wenn eine Regierung auf Stimmenfang ist,kann so ein Landgericht ganz Schnell mal in eine strukturschwache Gegend kommen,wo es auch Wähler gibt.
      Ein Gerichtsstand hat ja bekanntlich nicht zwangsläufig was mit einer JVA zu tun.

  • From Dieter E. Albrecht on NRWZ: 19 Köpfe für eine neue JVA

    nun mit 21 Köpfen – siehe Bild auf facebook und morgen im Original auf dem Wochenmarkt sowie nächste Woche alle umgerüsteten Banner 🙂

  • From dorn gustav on Meinungen

    —–Ursprüngliche Nachricht—–
    Von: Gustav Dorn
    Gesendet: Mittwoch, 18. Februar 2009 23:06
    An: ‘leserbrief@nrwz.de’
    Betreff: Leserbrief

    Die ” Rose von Jericho” – und der Bau des Großgefängnisses a m Stallberg .

    Die Rose von Jericho ist eine Pflanze die jahrzehntelang in der Trockenheit der Wüste als vertrocknetes Stück Verdorrtheit vom Wind hin und her geblasen wird, bis sie eines Tages ein kurzer Regenschauer zum Ergrünen , zum Quellen bringt.
    Geradeso verhält es sich im übertragenen Sinn mit dem Quellton am Stallberg.
    Für die Ministerialen in Stuttgart wird nun nach über 30 Jahren ernsthaft als neue Erkenntnis Ihrer Überlegungen bekannt gegeben ” Quellton quillt wenn zusätzlich neu Wasser hinzukommt und durch Tiefaushub Ballast entfernt wird “:
    Seit Urzeiten ist dies bekannt.
    Als Ergebnis 30 Jahren „emsigen“ Brütens in Stuttgart soll dies nun tatsächlich als Grund herhalten um für das seit 30 Jahren in Planung befindliche Großgefängniss einen anderen Bauplatz zu finden ?(!)
    Kaum zu glauben, dass gesunder Menschenverstand so verschütt gehen kann!
    Schon Kleinkinder wissen was zu tun ist, damit man nicht nass gemacht wird.
    Man steht unter. Man benützt einen Regenschirm oder einen Regenmantel. Man deckt den vor Nässe zu schützenden Bereich mit Folien, mit Dichtungen ab.
    So banal es klingt, so einfach ist es!
    Jedem Häuslebauer ist bekannt, dass er seinen Keller gegen versickerndes Oberflächenwasser sichern sollte.
    Bei Deponien z.B. wird die Sohle abgedichtet, damit Sickerwasser nicht dorthin gelangen kann wo es Schaden anrichtet. Bei jedem Fischteich, jedem Gartenbiotop oder auch Staubecken wird durch Sohldichtungen verhindert, dass Wasser in den Untergrund gelangt, usw.,usw.

    Und beim Bau des Großgefängnisses am Stallberg soll es nicht möglich sein, den Untergrund , sprich den Quellton , gegen eindringendes Sickerwasser durch entsprechende Sohlabdichtungen, die einfach zur Prim hin zu entwässern sind, zu schützen und durch abgestimmten Erdaushub am Quellen zu hindern?

    Lassen wir es uns tatsächlich gefallen, dass dieses Großgefängniss in eine der schönsten Gegenden von Rottweil, hinein in ein Naherholungsgebiet besonderer Güte geknallt wird, unmittelbar an ein Naturschutzgebiet höchsten Ranges und zudem auch noch direkt an ein Wasserschutzgebiet?
    Schämen wir uns Rottweiler eigentlich nicht, dass sich gegen einen solchen himmelschreienden Unfug und derart katastrophale Ignoranz von Emotionen nur die Villingendorfer aufstehen!
    Wo sind die ” Traditions- und Heimatvereine der Stadt“ , wo die Natur- und Landschaftsschützer die gegen eine solch unmögliches Unterfangen endlich öffentlich Position beziehen, endlich aufbegehren !!
    Aber auch die Zimmerner müssten wissen was sie an der ” Neckarburg ” haben. Und auch die Dietinger!
    Bitte lasst nicht zu, dass hier die eiskalte Gefühllosigkeit von Pragmatiker, ohne Not zerstören kann was ein Teil unserer Identifikation ist. Heimat nämlich!

    Gustav Dorn

    • From Sabine Kopp on Meinungen

      Hallo Herr Dorn!

      Ein “Danke” an Sie – ich freue mich über jeden Skeptiker und Gegner der den Mund aufmacht und seine Meinung auch kenntlich macht.
      Ich bezweifle, dass die Befürworter so klar in der Überzahl sind – so lange diese jedoch mehr Präsenz zeigen und auf sich aufmerksam machen, wird es nach außen hin so aussehen. Und da es keinen Bürgerentscheid geben wird ist diese Form der Präsenz die Möglichkeit zu zeigen, über was man sich Gedanken macht und wie die Gewichtung ist.

      Und zum Thema Stallberg: Ich habe in anderer Sache schon die Erfahrung gemacht, dass – wenn Behörden / Ämter und bestimmte Menschen ein Projekt befürworten – gern die Antwort gegeben wird: “baulich gar kein Problem”! Und wenn dieselben Behörden / Ämter und Menschen eine bestimmte Sache nicht weiter verfolgen wollen oder andere Alternativen bevorzugen, werden auf einmal “bauliche Schwierigkeiten, zu hohe Kosten etc.” als Argument benutzt.

      Herzlichen Gruß,
      Sabine Kopp

      • From Doro Flad on Meinungen

        Hallo Frau Kopp,
        ich denke auch, dass viele Bürgerinnen und Bürger genauso denken wie wir.
        Letzten Samstag haben auf dem Rottweiler Wochenmarkt innerhalb kürzester Zeit über 200 Bürgerinnen und Bürger gegen (!!!) den Standort Esch unterschrieben.

        • From Sabine Kopp on Meinungen

          Hallo Frau Flad!

          Ich persönlich bin ja gegen den Standort Esch und ebenfalls auch gegen die möglichen Standorte Hochwald und Bitzwäldle und solch eine Menge an Unterschriften lässt mich hoffen, dass es noch Menschen gibt, die sich ebenfalls für den Erhalt von Natur und Fläche einsetzen und den Mund aufmachen.
          Wann, wenn nicht jetzt???
          “Später” (oder gar nie) – ist es zu spät…
          Herzlichen Gruß,
          Sabine Kopp

    • From Annette Sigel, Zimmern on Meinungen

      Sehr geehrter Herr Dorn!

      Sie sprechen mir aus der Seele – man kann dieses Naherholungsgebiet nicht opfern. Floriansprinzip hin oder her. Ich wohne in Flözlingen – also weit weg vom Esch und frage mich warum so eine intakte Landschaft zerstören? Sucht überhaupt noch jemand nach Alternativen?

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte berücksichtigen Sie beim Kommentieren unsere Regeln für einen passenden Umgangston auf dieser Plattform. 

Stadt Rottweil

Die älteste Stadt Baden-Württembergs mit Blick in die Zukunft


Stadt Rottweil 
Postfach 1753 
78617 Rottweil

Telefon: 0741 494-0
Fax: 0741 494-355
E-Mail: stadt@rottweil.de

Technische Umsetzung: Spreadmind GmbH