Die Informations- und Diskussionsplattform zur neuen JVA in Rottweil am Esch


Dieter E. Albrecht: Für viele ist das JVA-Thema endlich erledigt.

Rottweil hat die Arbeitsplätze, Einnahmen … und Mitgestaltungsmöglichkeiten.

Ein grosser Dank gebührt der BI. Durch deren Einsatz kam es zum aus meiner Sicht einzig richtigen Bürgerentscheid -> auf dem Wege eines Bürgerbegehrens. Diese demokratische Entscheidung stellt/e eine allgemeine Akzeptanz für die neue Justizvollzugsanstalt und sozusagen den Bürgerfrieden her. Und noch was ist den aktiven Gegnern oder Bedenkenträgern, welche ich ab jetzt “Veränderer” nenne, gelungen:

  • sie haben indirekt der Landesregierung wichtige Zugeständnisse für die Region abgerungen
  • vor allem wegen ihnen gibt es jetzt eine breite Bürgerbeteiligung, einschliesslich der Nachbargemeinden Villingendorf und Dietingen -> schon für die Formulierung und Ausgestaltung sowie den späteren Bewertungskriterien des Architektenwettbewerbes
  • diese Veränderer haben es nun auch mit in der Hand, Einfluss auf: die Auswahl, Gestaltung, Beleuchtung, Ausgleichsmassnahmen, den überdurchschnittlichen Naturschutz, Bebauungsplan und in Teilen der späteren Zusatz-Nutzung zu nehmen
  • darum nennt euch doch einfach um in Bürgerinitiative Neckarburg ohne all zu störendes Gefängnis” – oder besser noch “Bürgerinitiative Neckarburg – mit dem bestmöglichen Gefängnis” und bleibt beim Beteiligungsprozess dabei!

Und, wenn man schon die Neckarburg, das Hofgut, den Umlaufberg und das naheliegende Naturschutzgebiet im Blick hat, wäre mein Vorschlag: Anbindung, schon des Baustellenverkehrs als auch des späteren Quel- und Zielverkehrs, von der B27 aus. In der 3-jährigen Bauzeit und danach wäre so die bisherige Zufahrt zur Ruine Neckarburg und die Nutzung des Radweges nicht bzw. wenig belastet. Der geringe Eingriff durch die Zufahrt in das schmale Waldstück, wird unter anderem durch vorgenannte Vorteile aus meiner Sicht mehr als kompensiert. Die bisherige – längere – Zufahrtstrasse von der B 14 müsste ohnehin komplett erneuert und verbreitert werden, um die Verkehre zu gewährleisten. Da ist die Baumassnahme der hier vorgeschlagenen Anbindung geringer.

Zudem würde diese Anbindung eher gewährleisten, dass die JVA in Richtung Waldstück geplant wird und somit vom Weg oben fast “unsichtbar” wird, da es hier ein natürliches Gefälle von bis zu 21 m gibt. Siehe auch: Artikel Schwarzwälder Bote – Von welcher Seite geht´s zur JVA

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